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Assisted Hatching


Was versteht man unter Assisted Hatching?

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Eine Eizelle ist von einer Eihaut (Zona pellucida) umgeben. In dieser entwickelt sich der frühe Embryo.

Um sich Einnisten zu können muss der Embryo diese Hülle verlassen („schlüpfen“).

Unter Assisted Hatching versteht man das Öffnen oder das Ausdünnen der Eihaut.Die so erzeugte Sollbruchstelle soll dem Embryo das Schlüpfen erleichtern.

Wie wird eine Eizelle gehatched?

Mittels eines hochpräzisen 1,48 µm Diodenlasers wird unter mikroskopischer Kontrolle die Eihaut aufgeschmolzen.

Wer profitiert von dieser Maßnahme?

Kann der Embryo nicht „schlüpfen“, kann sich keine Schwangerschaft einstellen.

Es gibt Studien, die davon ausgehen, dass es unter Kulturbedingungen zur „Verhärtung“ der Eihaut kommen kann. Dies wurde insbesondere bei älteren Frauen (älter als 35 Jahre) und bei eingefrorenen Eizellen beobachtet. Ursprungs des Problems kann auch eine besonders dicke Eihülle sein.

Assisted Hatching kann ins Auge gefasst werden bei Patientinnen über 38 Jahre oder bei erhöhtem FSH-Level, bei vorangegangenen fehlgeschlagenen Embryo-Transferen bei guter Embryonalentwicklung sowie bei Embryonen im Kryo-Auftau-Zyklus.

Welche Risiken birgt Assisted Hatching?

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind keine nachteiligen Effekte bekannt.Eine Schädigung des Erbgutes ist unwahrscheinlich. Eine Erhöhung der Fehlbildungsrate ist nicht nachgewiesen.Eine thermische Schädigung des Embryos durch den Laser ist unwahrscheinlich.




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